Der Klimawandel ist eine der drängendsten globalen Herausforderungen unserer Zeit. Nicht nur für die Länder des globalen Südens, sondern auch in Deutschland sind die Folgen längst spürbar. Das Staffelsee-Gymnasium hat deshalb im Schuljahr 2023-24 beschlossen, am Projekt „Klimaschule“ der bayerischen Staatsregierung teilzunehmen. Ziel ist, die im Schulbetrieb anfallenden CO2-Emissionen so weit wie möglich zu senken. Neben diesem konkreten Ziel geht es um die Bewusstseinsschärfung sowie die Mitverantwortung. Alle Maßnahmen, die auf dem Weg zur zertifizierten Klimaschule umgesetzt werden, zeigen der Schulfamilie die Möglichkeiten auf, sich aktiv im Klima- und allgemein im Ressourcenschutz zu engagieren.
Jede(r) Deutsche verbraucht im Jahr durchschnittlich 30 Tonnen Ressourcen, noch ohne virtuelles Wasser! Diese zentrale Erkenntnis vermittelte die interaktive Ausstellung der Verbraucherzentrale zum Ressourcenverbrauch „Rette die Welt … zumindest ein bisschen“, die vom 16. Januar bis zum 10. Februar am Staffelsee-Gymnasium zu sehen war. An fünf inhaltlich miteinander verknüpften Mitmach-Stationen zu den Themen CO2 im Einkaufswagen, Papierverbrauch, virtuelles Wasser, Rohstoffe im Handy und Verpackungen wird verdeutlicht, wie sich Ressourcenverbrauch auf die Umwelt auswirkt, warum Ressourcen geschützt bzw. gespart werden sollten und wie man seinen Verbrauch reduzieren kann.
Zur Eröffnung führte Herr Zeuner-Hanning, Umweltreferent der Verbraucherzentrale Bayern, die Umweltbeauftragten aller Klassen durch die Ausstellung, damit sie jeweils in ihrer Klasse den Ausstellungsbesuch anleiten konnten. Nahezu alle Klassen nahmen während ein oder zwei Unterrichtsstunden mit engagierten Lehrern das Angebot wahr. In den ersten Pausen war der Ausstellungsraum zusätzlich für Interessierte geöffnet und wurde rege besucht, außerdem gab es zwei Abendtermine für die Öffentlichkeit.
Erfreulich viele Gäste nahmen am 10. Februar die Einladung zur abendlichen Podiumsdiskussion an. Im Anschluss konnte die Ausstellung nochmals besichtigt und in einem Parcours der eigene CO2-Fußabdruck ermittelt werden.

